Jahresrückblick 2020 – wir sagen danke!

Liebe Freunde und Sponsoren,

ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu – Vieles hat sich in diesem Jahr verändert. Unser Verein musste wie auch viele andere Vereine in diesem Jahr Einiges zurückfahren. Sämtliche geplante Veranstaltungen und Treffen mussten ausfallen.

Ein Lichtblick gab es Anfang Oktober – Wir blicken zurück auf eine sehr erfolgreiche vereinsinterne Kartoffelernte, bei der unserere Vereinmitglieder zusammen mit Kindern die Lynower Kartoffeln ernteten und anschließend im selbst gebauten Kartoffeldämpfer verköstigten.

Rückblickend betrachtet ist aus dem Miteinander dieses Jahr coronabedingt eher ein Nebeneinander geworden. Nichts desto trotz möchten wir uns im Namen des Vorstandes ganz herzlich bei all unseren aktiven Mitgliederinnen und Mitgliedern bedanken, die sich trotz der schwierigen Umstände so großartig und tatkräftig eingesetzt haben. Weiterhin ein großes Dankeschön an all unsere Sponsoren! Gerade in der jetzigen Zeit ist Ihr Sponsoring und Ihre Spenden für uns von großer Bedeutung und halten unseren Verein am Leben.

Auf eine solch große Gemeinschaft und tolle Zusammenarbeit, wo jeder mit viel Engagement und Freude mitarbeitet, kann unser Verein stolz sein!

Das kommende Jahr 2021 wird ebenso anders sein, als wir es gewohnt sind. Wir freuen uns auf ein Jahr mit neuen Möglichkeiten und hoffen auch wieder zu unseren etablierten Veranstaltungen zurückzukehren.

Wir wünschen Ihren allen für die Weihnachtszeit und das kommende Jahr vor allem Gesundheit und viele schöne Momente mit Euren Liebsten.

Vorstand Förderverein Horstmühle

Tag des offenen Denkmals am 08.09.2019

Am 08.09.2019 findet wieder einmal der Tag des offenen Denkmals statt. In diesem Sinne laden wir recht herzlich zur Horstmühle ein!

Am Nachmittag, zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr, gibt es wieder einmal leckeren, selbst gebackenen Kuchen und Deftiges vom Grill. Nach Bedarf finden auch einige kleine Führungen durch das Naturschutzgebiet statt.

Wir freuen uns auf euch!

Anschrift:
Baruth, OT Schöbendorf
(am Rand des Naturschutzgebietes „Schöbendorfer Busch“)
Anfahrt über Lynow, Horstmühlenweg

Das Schleppertreffen steht vor der Tür!

Liebe Freunde der gepflegten Unterhaltung,

das 7. Schleppertreffen der Urstromtaler Schlepperfreunde steht vor der Tür!
Wie jedes Jahr haben wir uns etwas ganz besonderes einfallen lassen. Dieses Jahr steht das Treffen unter dem Thema:

PFLÜGEN – VOM PFERD BIS ZUM GPS TRAKTOR

Am 08. Juni erwarten eine Vorführung von historischer Landtechnik, der traditionelle Schlepperumzug, ein Teilemarkt, Traktorspielwiese und vieles mehr!
Am Abend schwingen wir dann das Tanzbein!
Unser Live-Act – die OBSTKISTE – heizt ordentlich das Partyzelt ein!

Für die Verpflegung haben wir natürlich auch gesorgt. Neben deftigen Speisen und Getränken erwarten euch ein paar Köstlichkeiten aus dem Lehmbackofen sowie frischer Kuchen.

Wir freuen uns auf euch!


Ihr habt Fragen? Meldet euch gerne unter:
033733 50793 / 0173 6431484 / 0172 9038514

Hier findet ihr außerdem noch einmal unseren Flyer!

Erhalt der Spende für den Stromanschluss

Vereinsvorsitzender Michael Rippl-Bauermeister war zusammen mit unserer Kassenwartin Bettina Nebich zu Gast bei der feierlichen Übergabe des Spendenchecks in der Kreisverwaltung Luckenwalde am 29.11.2018.
Die Spende in Höhe von insgesamt 3.000€ an den Förderverein Horstmühle-Baruth e.V. dient als Anteilsfinanzierung für den geplanten Stromanschluss an der Horstmühle selbst.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal herzlich für die Spende. Wir freuen uns auf die bevorstehende Zeit und hoffen, unsere geplanten Events weiter optimieren zu können.

Tag des offenen Denkmals 2018!

Einweihung des sanierten Feldsteinsockels am Wirtschaftsgebäude

Mit dem Tag des offenen Denkmals am 09. September 2018 hatte der Förderverein Horstmühle-Baruth e.V. vor über 120 Gästen den frisch sanierten Feldsteinsockel am Stallgebäude der Horstmühle offiziell eingeweiht. Maik Liesigk, Geschäftsführer der Langenlipsdorfer Fläming-Bau GmbH, informierte alle Interessierten über die durchgeführten Restaurationsarbeiten. Ermöglicht wurde die Wiederherstellung des Feldsteinsockels unter anderem durch Erträge aus einer Spendenaktion, zu der der Förderverein Horstmühle-Baruth e.V. anlässlich seines 10 jährigen Vereinsjubiläums am 10. September 2017 aufgerufen hatte. Außerdem kam dem Förderverein auch die finanzielle Unterstützung des Landkreises Teltow-Fläming aus Mitteln der Gewinnausschüttung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse zugute. Es fehlen dem Verein aber noch weitere Finanzmittel um die Restarbeiten am Sockel des Wirtschaftsgebäudes abschließen zu können.

FeldsteinsockelAn dieser Stelle bedankt sich der Vereinsvorstand nochmals bei allen Helfern für die im Vorfeld der Sanierungsarbeiten angebotene Hilfe. Auch für die kulinarische Versorgung am Veranstaltungstag sprechen wir allen Beteiligten unseren Dank aus!

Mit dem Tag des offenen Denkmals schließen wir unser erfolgreiches Vereins- und Veranstaltungsjahr 2018 ab. Wir freuen uns auf die anstehenden Projekte im kommenden Jahr!

Michael Rippl-Bauermeister

Vorsitzender

Neues von der Horstmühle am Nationalen Mühlentag 2018!

Etwa 60 Interessierte aus dem Umland reisten am Pfingstmontag, den 21. Mai, ins Baruhter Urstromtal, um Neues über den Sanierungsfortschritt der denkmalgeschützten Horstmühle zu erfahren. Anlass war der Nationale Mühlentag, zu dem in Berlin und Brandenburg etwa 170 Mühlen ihre Pforten öffneten. Mit Führungen durch das Haupt- und Wirtschaftsgebäude, auf Informationstafeln und in Gesprächen mit interessierten Personen informierte der Förderverein über bereits umgesetzte und geplante Projekte. Insbesondere erwähnte der Vorsitzende hierbei den Austausch maroder Balken im Herbst des letzten Jahres am Westgiebel des Wohngebäudes durch die Zimmerei Schmitt-Oehnerland.

Für den August plant der Förderverein die Sanierung des Feldsteinsockels am Stallgebäude. Hierfür werden die auf dem Mühlenfest im letzten September gesammelten Spenden verwendet.

Der Vereinsvorstand bedankt sich ganz herzlich bei den Mitgliedern die vor Ort bei den Vor- und Nacharbeiten tatkräftig unterstützt haben und unsere Gäste aus nah und fern mit selbst gebackenen Kuchen und belegten Broten verköstigt haben

Michael Rippl-Bauermeister

(Vorsitzender Förderverein Horstmühle-Baruth e.V.)

Winterwanderung 2018

Am Sonntag den 04.02.2018 hat der Förderverein Horstmühle-Baruth e.V. wieder einmal zur Winderwanderung zur Horstmühle, nähe Lynow, eingeladen. Um 10.30 Uhr trafen sich die Wanderfreunde in den Ortschaften Horstwalde, Schöbendorf und Lynow um zur sogenannten Sternwanderung anzutreten. Vorab wurde informiert, dass es eine hohe Beteiligung geben wird, in Lynow hatten sich besonders viele Teilnehmer eingefunden.

Bild: Winterwanderung

Ein Programm an der Horstmühle war, wie schon in den Jahren zuvor, vorbereitet. Diesmal stand ein Vortrag über den Wolf in unserer Region im Mittelpunkt. Der herrliche Wintertag mit prächtigem Sonnenschein und einer kleinen Schneedecke war eine große Freude für die Wanderer. Gegen Mittag waren um die 200 Teilnehmer, nicht nur aus den drei Ortsteilen, sondern darüber hinaus an der Horstmühle eingetroffen. Die Begrüßung erfolgte durch den Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Michael Rippl-Bauermeister. Danach konnten sich die Besucher den Magen mit Wildbratwürsten vom Grill, verschiedenen Suppen, Schmalzstullen und allerlei Kuchen vollschlagen. Der anschließende Vortrag über den Wolf in unserer Region war sehr interessant und wurde auch kritisch von den Anwesenden hinterfragt. Das ehemalige Wohngebäude war geöffnet, die erbrachte Fachwerksreparatur konnte in Augenschein genommen werden.

In den vielen Diskussionen ging es immer wieder darum, sich für den Erhalt der Horstmühle einzusetzen und somit ein Stück Geschichte mitten im Naturschutzgebiet zu bewahren. Die Erneuerung des Weges zur Horstmühle sowie ein notwendiger Strom-und Wasseranschluss sind die wichtigsten Aufgaben für die Zukunft und Grundlage eine ausgewogene Konzeption zu erarbeiten. Wir als Verein werden an diesen gesteckten Zielen festhalten.

Für die Wanderfreunde war der fortgeschrittene Nachmittag der Aufbruch zur Rückwanderung. Die Meinung Aller; es war ein schöner Wandertag.

Allen Beteiligten, die an der Vorbereitung und Durchführung dieser herrlichen Winterwanderung Anteil hatten gilt mein Dank und Anerkennung.

Abenteuer auf dem Acker

Klaus Boche (l.) und Mario Bogen. Quelle: Gudrun Ott
Klaus Boche (l.) und Mario Bogen. Quelle: Gudrun Ott

Schon von der Straße her sah man sie, die alten Trecker, wie sie die Wiese pflügten. Seit an Seit zogen Fendt, Belarus, Lanz Bulldog Famulus, Ifa-Pionier, der rumänische Utos und der argentinische Lanz Bulldog Pampa die Herbstfurche auf einer mehr als sieben Hektar großen Fläche. Die Agrargenossenschaft Jänickendorf stellte die Wiese den Urstromtaler Schlepperfreunden zur Verfügung.

Das Nachtpflügen, ja das sei Kult, schwärmten Sven Garscha von den Mahlower Treckerfreunden und die Schlepperkameraden aus Gottow. Der Nachmittag begann mit Kaffee und frischem Kuchen aus dem Holzbackofen von Mario Bogen. Er hat nicht nur Hof und Wiese zur Verfügung gestellt, er war es auch, der gemeinsam mit seinem Freund Klaus Boche die Idee zum Nachtpflügen hatte. Boche fuhr seinen Ifa-Pionier schon als Kind. „Wenn Vater zum Mittagessen ging, bin ich schnell aufgestiegen. Das reinste Vergnügen für einen Heranwachsenden.“

Mario Bogen startete seinen Lanz Bulldog Famulus, sah in die Runde der vielen angereisten Treckerfreunde und sagte stolz: „Manch einer kauft sich einen Porsche, wir haben unsere Trecker.“ Das jüngste Vereinsmitglied ist Laura Hügelow mit elf Jahren. Bis sie selbst am Schleppersteuer sitzen darf, muss sie sich aber erst noch fünf Jahre in Geduld üben. Treckerfreunde, die der erfahreneren Generation zugerechnet werden, sind der 79 Jahre alte Erich Piesker, der fünf Jahre jüngere Horst Wenigk, der 66-jährige Helmut Hansche und Willi Bader (82).

Die längste Anreise fürs nächtliche Pflügen hatte Manfred Berlin aus Brück. Sein Lanz Bulldog bestand einst aus dreieinhalb Tonnen Schrott. Zu den Zaungästen des Nachtpflügens gehörten der Berliner Bernd Biemer und Andrea Bulicke aus dem Nachbarort. Die junge Frau verbindet eine schöne Erinnerung mit den Schleppern: Sie hat vor zwei Monaten geheiratet und schwärmt: „Ich habe tolle Hochzeitsfotos. Mario ist dafür extra mit seinem historischen Trecker gekommen.“

Von Gudrun Ott