Schlepperumzug und Schlammloch-Fahren

LYNOW. . Am Sonnabend waren 130 Fahrzeuge vor Ort. „Das sind weniger als in den Jahren zuvor“, bedauerte Mario Bogen. Zu den Raritäten gehörte ein alter Deutz, Baujahr 1935. Der Besitzer stammt aus Stettin. Bei den 28 PS zog er es vor, den Oldtimer lieber per Fahrzeug nach Lynow zu transportieren.

Karl-Heinz Wunderlich kam mit seinem Traktor aus der Nähe von Teupitz. „Ich bin zum zweiten Mal hier und habe mit meiner Brockenhexe zwei Stunden gebraucht. Doch dafür ist ja ein Fahrzeug da, dass man damit fährt“, so der 63-Jährige. Einen Vorteil hatte der Regen. Dadurch staubte es nicht so. Das Motto des vierten Schleppertreffens lautete ja „Rund um die Riemenscheibe“, dementsprechend waren die Vorführungen.

Gezeigt wurde unter anderem wie gemäht und gepflügt wird. Die besonders Hartgesottenen kamen beim Schlammloch-Fahren auf ihre Kosten, wobei es bei dem Regen auch so schon ziemlich moddrig war. Am Nachmittag traten die Stülper Landmäuse auf. Die Kitakinder hatten im Vorfeld sämtliche Startnummern für die Schlepper gemalt. (mh)